Vorboten eines neuen Dreißigsten Januar

Nun hat er es doch wieder getan. Thilo Sarrazin, der schon als Berliner Finanzsenator in regelmäßigen Abständen die Schwächeren in der Gesellschaft öffentlich abwatschte und unwidersprochen mit Vorurteilen überzog, holte nun als Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank zum großen Rundumschlag aus. Dabei zog über die Berliner, über Migranten sowie über von ihm so benannte „Unterschicht“ her.

In der Spitze verstieg Sarrazin sich gar dazu, die seiner Auffassung nach zu hohe Geburtenrate der „Unterschicht“ zu beklagen, welche keinerlei Wert für den normalen Wirtschaftskreislauf darstelle. Nüchtern betrachtet, ist dies nichts anderes als Dysgenik mit einer ökonomischen Komponente. Aufkommende Gedanken, Parallelen zur Politik der nationalsozialistischen Rassenhygiene zu ziehen, sind hierbei, trotz aller gebotenen Vorsicht, nicht von der Hand zu weisen. Denn die nationalsozialistische Propaganda formulierte gleichfalls auf Plakaten mit der Losung: „Qualitativer Bevölkerungsabstieg bei zu schwacher Fortpflanzung der Höherwertigen“.

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