Verteilungsgerechtigkeit – Fluch oder Segen?

Der Einfluss von Verteilungsgerechtigkeit auf die Gesamtwirtschaft

Die Pressemeldungen und statistischen Erhebungen verschiedener Institute der letzten Monate belegen das subjektive Gefühl einer sich immer weiter verstärkenden Umverteilung des Reichtums von unten nach oben. Einerseits sind in schon fast wöchentlichen Rhythmus neue erschütternde Zahlen über eine steigende Armut unter bestimmten Bevölkerungsgruppen (Kinder, Rentner, Arbeitslose, Niedriglohnempfänger, etc.) zu vernehmen, auf der anderen Seite erfährt man in sich ebenfalls verkürzenden Abständen über neue Rekordgewinne einer großen Anzahl von Großunternehmen sowie nachweisbar steigenden Einkommen einer kleinen Bevölkerungsschicht.

Diese zunehmende Konzentration von finanziellen Mitteln in den Händen einer Minderheit wird von vielen, zu Recht, als eine ungerechte Verteilung empfunden. Allen offiziellen Erfolgsmeldungen der Bundesregierung zum Trotz, bedeutet der von ihr propagierte Abbau der Arbeitslosigkeit für die Betroffenen keine Zunahme der Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum. An ihrer finanziellen Armut hat sich nichts geändert, sie fallen nur aus einer Statistik (der Arbeitslosenstatistik) heraus. Aus der rein quantitativen Veränderung, der Senkung der Arbeitslosenzahl, hat sich für die Betroffenen keine qualitative Änderung (Erhöhung ihres verfügbaren Einkommens) ergeben. Sie fristen ihr Dasein aufgrund Vollzeitjobs im Niedrigstlohnbereich, Teilzeitjobs oder gar 1-Euro-Jobs weiterhin in Armut.

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