Sekundärquellen

Die bisher erschienen Untersuchungen “Was der Mensch braucht” wurden in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen mit großem Interesse aufgenommen. Dabei soll hier auszugsweise auf einige ausgewählte Sekundärquellen verwiesen werden:

[...] Somit gibt es in beiden Systemen „normative Setzungen“, wobei beim „Warenkorb-Modell“ die vom BVerfG geforderte „Transparenz“ und „Nachvollziehbarkeit“ hinsichtlich Produkte, Produkt-Mengen und deren Preise besteht, beim „Statistik-Modell“ hingegen lediglich anonyme EUR-Beträge ermittelt werden, ohne Zuordnungs-Möglichkeit zu bestimmten notwendigen Produkten.

[...]

Aktuellere Modell-Berechnungen für einen Warenkorb führten zu deutlich höheren Leistungen als derzeit von der Bundesregierung diskutiert, siehe Hausstein: EUR 685 monatlich: [...]

Deutscher Bundestag, Ausschuss Arbeit und Soziales (Ausschussdrucksache), 26.10.2010 [PDF]

 

[...] Das Bundesverfassungsgericht hält sowohl das Warenkorbmodell als auch das Statistikmodell für gerechtfertigt (Absatz 166). Ersteres wird charakterisiert als „Berechnung des Existenzminimums anhand eines Warenkorbs notwendiger Güter und Dienstleistungen mit anschließender Ermittlung und Bewertung der dafür zu entrichtenden Preise“.

[...]

Dementsprechend breit ist das Spektrum derzeit vorliegender Ergebnisse, das von 132 Euro (Thießen/Fischer 2008) bis 685 Euro (Hausstein 2010) reicht. [...]

Friedrich-Ebert-Stiftung, WISO Diskurs, Oktober 2010 [PDF]

 

[...] Für eine möglichst realitätsnahe Berechnung des Regelsatzes des ALG II empfehlen wir die Berücksichtigung der empirischen Analyse Was der Mensch braucht von Lutz Hausstein. Er hat in seinen Berechnungen eine „eklatante Unterdeckung“ beim derzeitigen Regelsatz festgestellt und fordert einen monatlichen Betrag von 685 Euro. [...]

Parallelbericht der Allianz für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte in Deutschland 2011[PDF]

 

[...] Lutz Hausstein, vormaliger Landessprecher der ASG Sachsen, hat mit dieser Analyse eine neue Definition des Mindestregelsatzes vorgegeben, die einer ernsthaften Diskussion wert scheint. [...]

Binsenbrenner, 04.02.2010

 

Eine neue Analyse aus Sachsen ermittelt erhebliche Diskrepanzen zwischen dem gültigen Hartz-IV-Regelsatz und dem tatsächlichen Bedarf. Die seit Jahren andauernde – und in den letzten Monaten forcierte – öffentliche Debatte über Arbeitslose, vermeintliche Missbrauchszahlen, Arbeitszwang oder die Senkung der Sozialleistungen veranlasste den – durch seine Teilnahme an der Widerlegung der Thießen/Fischer-Studie bekannten – Autor Lutz Hausstein zu einer Untersuchung über die Höhe einer sozialen Mindestsicherung, die den Anforderungen des Grundgesetzes sowie der Menschenrechte gerecht wird. [...]

Neue Rheinische Zeitung, 10.02.2010

 

Nachdem der Regelsatz beim ALG II zum 1.1.2011 um ganze fünf Euro angehoben wurde und er damit nach Ansicht vieler Kritiker weiterhin deutlich zu niedrig liegt, legt Lutz Hausstein nun, wie bereits im letzten Jahr, eine neue, ausführliche Bedarfsermittlung vor. Wie auch andere Berechnungen, beispielsweise die des Bündnisses für einen 500-Euro-Eckregelsatz, kommt Hausstein zu dem Ergebnis, daß der aktuelle Regelsatz nicht den tatsächlichen Bedarf deckt und somit den verfassungsmäßigen Vorgaben nicht entspricht. [...]

NachDenkSeiten, 29.04.2011

Spiegelfechter, 29.04.2011

Binsenbrenner, 28.04.2011

Harald Thome Newsletter, 20.04.2001

LabourNet Germany

Axel Troost, MdB, finanzpoltischer Sprecher DIE LINKE

 

[...] Diese Frage stellte sich schon einmal im Februar des vergangenen Jahres und wurde von Lutz Hausstein umfassend beantwortet. [...]

Sozialticker, 29.04.2011

 

[...] Eine neue, ausführliche Bedarfsermittlung hat der Sozialwissenschaftler Lutz Hausstein vorgelegt. Er kommt zu dem Ergebnis, daß der aktuell beschlossene Regelsatz nicht den tatsächlichen Bedarf deckt und somit den verfassungsmäßigen Vorgaben nicht entspricht. [...]

Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, 23.05.2011

 

[...] Hausstein unternimmt einen ernst zu nehmenden Versuch, einen Warenkorb aufzustellen. Er kommt auf einen Eckregelsatz von 685 €. Weil er die Warenkorb-Methode ernst nimmt, verkündet er auch nicht, dass damit der Betrag gefunden sei, der für alle Menschen vom Säugling bis zum Greis als Menschenrecht zu gelten habe.

[...]

Man kann bei diesem Warenkorb nicht von überzogenen Ansprüchen sprechen, auch wenn man über das ein oder andere diskutieren könnte. Allein die genannten Beträge gehen schon um etwa 150 € über das gegenwärtige EVS-Niveau hinaus. [...]

Bündnis 500 Euro Eckregelsatz, 12.07.2011

 

[...] Lutz Hausstein ermittelt mit seiner Warenkorbbestimmung mit derzeitigen Preisen einen Bedarf von 697,45Euro netto pro Monat (ohne Kosten der Unterkunft und Heizung). Das wären mit den derzeitigen durchschnittlich als angemessen anerkannten Kosten der Unterkunft und Heizung von rund 304 Euro dann insgesamt 1001 Euro netto pro Monat (also rund 1.000 Euro) zur Sicherung der Existenz und (Mindest-)Teilhabe. [...]

Bundesarbeitsgemeinschaft Hartz IV, Positionspapier, Dezember 2011 [PDF]


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